Grundzüge der regionalen Entwicklungsstrategie


Die Ursprünge des Regionalmanagements in der Region Bayerischer Untermain gehen bereits auf die 90er Jahre zurück.
Wie andernorts machten es Strukturwandel und zunehmende Standortkonkurrenz notwendig, Regionalentwicklung aktiv anzugehen und die Erfolgschancen dabei durch ein gemeinsames Vorgehen zu erhöhen.

Eine Arbeitsgruppe mit Vertretern der Landkreise Aschaffenburg und Miltenberg, der Stadt Aschaffenburg, der IHK Aschaffenburg sowie der Handwerkskammer für Unterfranken entwickelte daraufhin Grundzüge einer regionalen Strukturpolitik.

Diese wurde beständig ausgebaut und besteht heute aus folgenden Elementen, die in enger Abstimmung von verschiedenen Akteuren umgesetzt werden:

  • Verbesserung der regionalen Rahmenbedingungen
  • Förderung der Wettbewerbsfähigkeit bestehender Unternehmen
  • Gründerförderung
  • Standortmarketing
  • Regionalmarketing/ Profil- und Imagebildung

Elementarer Bestandteil ist das Regionalmanagement, um den Prozess zu steuern, Bewusstsein für die Dringlichkeit der Aufgaben zu schaffen, die regionale Zusammenarbeit in ausgewählten Bereichen zu koordinieren und umsetzungsorientierte Maßnahmen durchzuführen.

In einzelnen Handlungsfeldern – z.B. Infrastruktur oder Genehmigungsverfahren – liegen die Verantwortlichkeiten auf kommunaler Ebene, bei Tourismus oder Kultur sind andere eigenständige Institutionen tätig.

Über die intensive Netzwerkarbeit herrscht jedoch zwischen allen Akteuren eine offene Kommunikation zu Planungen und laufenden Aktivitäten, so dass Doppelarbeiten vermieden werden, projektbezogene Kooperationen möglich sind und Synergien zum Tragen kommen.





Die formale Gründung der Regionalmanagement- und –marketing-INITIATIVE BAYERISCHER UNTERMAIN fand am 23. September 1996 in der IHK Aschaffenburg statt.





Erstes gemeinsames Vorhaben war die öffentlichkeitswirksame Unterzeichnung von „Grundsätzen zur Beschleunigung von Genehmigungsverfahren“.

Die von den Kooperationspartnern beschlossene Erklärung war ein Signal dafür, dass am Bayerischen Untermain der Wille besteht, Investoren nicht mit bürokratischen Hemmnissen zu konfrontieren, sondern möglichst rasche und effektive Lösungen für ihre Anliegen zu finden.

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